Wir verwenden Cookies, um unser Angebot für Sie zu verbessern. Mehr Informationen dazu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

  1. NavigationArtOffice Shop WORK swopper aeris kiTuOPZX
  2. Weitere Inhalte
  3. Metanavigation107 Thonet M Aufgehellt indoorProducts 118 Stuhl TP Y76fgyb
  4. Suche
  5. Choose from 30 Languages
lackiert Stuhl lackiert Kernbuchemassiv Stuhl Kernbuchemassiv Stuhl Stuhl Kernbuchemassiv Kernbuchemassiv lackiert lackiert Stuhl Kernbuchemassiv Qrdtsh
lackiert Stuhl lackiert Kernbuchemassiv Stuhl Kernbuchemassiv Stuhl Stuhl Kernbuchemassiv Kernbuchemassiv lackiert lackiert Stuhl Kernbuchemassiv Qrdtsh
THEMEN / Welt

WeltTERRACOTTA Deuba Mosaiksitzgarnitur Stuhl1 Tisch 2x ul3FK1TcJ

Während die meisten Christen Heiligabend und Weihnachten am 24. und 25. Dezember feiern, begehen zahlreiche orthodoxe Kirchen das Fest erst am 6. und 7. Januar. Der Grund dafür sind unterschiedliche Kalender.

Othodoxe Christen in Bethlehem - Palästinenser-Präsident Abbas ist anwesend

In Bethlehem haben am Freitag (06.01.2012) hunderte orthodoxe Christen ihr Weihnachtsfest gefeiert. Der örtliche Patriarch der griechisch-orthodoxen Kirche führte eine Prozession zur Geburtskirche im Zentrum der Stadt an, zahlreiche Gläubige versammelten sich dort zu den Feierlichkeiten. Insgesamt beginnen rund 200 Millionen orthodoxe Christen in aller Welt am Abend das Weihnachtsfest.

Der Unterschied zum Weihnachtstermin der katholischen und evangelischen Kirchen hängt mit den unterschiedlichen Zeitrechnungen zusammen. Die Mehrheit der Kirchen orientiert sich am Gregorianischen Kalender. Zahlreiche orthodoxe Kirchen richten sich hingegen nach wie vor nach dem alten Julianischen Kalender. Danach fällt der 25. Dezember auf den 7. Januar westlicher Zeitrechnung nach dem Gregorianischen Kalender. Die Differenz zwischen beiden Zeitrechnungen beträgt 13 Tage.

Bis zum 16. Jahrhundert richtete sich das gesamte christliche Leben noch nach dem Julianischen Kalender, der auf Julius Caesar zurückgeht. Heute orientieren sich noch daran: die orthodoxen Kirchen von Jerusalem, Russland, Serbien, Polen, der Tschechischen Republik und der Slowakei, Georgiens und der Ukraine sowie die Athosklöster in Griechenland. Auch die koptisch-orthodoxe Kirche, die nach zahlreichen religiös motivierten Gewalttaten in Ägypten in das öffentliche Interesse gerückt ist, begeht die Geburt Jesu an diesem Wochenende.

Uneinheitlichkeit bei den orthodoxen Kirchen

Andere orthodoxe Kirchen hingegen feiern Weihnachten zum gleichen Termin wie die westlichen Kirchen, so die Kirchen von Konstantinopel (Ökumenisches Patriarchat), Alexandrien, Antiochien, Rumänien, Bulgarien, Zypern, Griechenland, Albanien und Finnland.

Auch die orthodoxe Kirche in Russland orientiert sich am Julianischen Kalender

Hintergrund der unterschiedlichen Zeitrechnungen ist die Einführung des nach ihm benannten Gregorianischen Kalenders im Jahr 1582 durch Papst Gregor XIII. Der Papst reagierte damit auf Ungenauigkeiten des Julianischen Kalenders, die zu Problemen im Alltag geführt hatten. Da ein Julianisches Kalenderjahr mit seinen durchschnittlich 365,25 Tagen um etwa elf Minuten länger ist als das Sonnenjahr, verschob sich der astronomische Frühlingsanfang etwa alle 130 Jahre um einen Tag auf ein früheres Kalenderdatum. Bis 1582 machte die Differenz bereits mehr als zehn Tage aus.

Der Gregorianische Kalender setzte sich durch. Doch wegen Spannungen zwischen den christlichen Kirchen nahmen verschiedene Konfessionen und Länder die Kalenderreform erst später oder überhaupt nicht an. Russland beispielsweise führte den Gregorianischen Kalender erst nach der Oktoberrevolution im Jahr 1918 ein. Die russisch-orthodoxe Kirche machte diesen Schritt allerdings nicht mit.

Autorin: Naima El Moussaoui (kna, dapd)

Redaktion: Herbert Peckmann

  • Datum 06.01.2012
  • Schlagwörter Orthodoxe Kirchen, Julianische Kalender, Gregorianischer Kalender
  • Drucken Seite drucken
  • Permalink https://p.dw.com/p/13fWq

Mehr zum Thema

Russische Revolution im Deutschen Historischen Museum 23.10.2017 Fast auf den Tag genau vor 100 Jahren stürzten die Bolschewiki unter Lenins Führung die russische Regierung. Die Oktoberrevolution veränderte Europa - und führte nach dem Zweiten Weltkrieg zur Gründung der DDR.
  • Datum 06.01.2012
  • Schlagwörter Orthodoxe Kirchen, Julianische Kalender, Gregorianischer Kalender
  • Drucken Seite drucken
  • Permalink https://p.dw.com/p/13fWq
Hongkonger Börse will Londoner Börse übernehmen Eine Fusion der Londoner Börse mit der Deutschen Börse scheiterte vor einigen Jahren am Widerstand der EU-Kommission. Nun erhalten die Briten erneut ein Angebot - diesmal aus Asien. Doch die Pläne sind heikel.
Schottisches Gericht: Zwangspause für britisches Parlament unrechtmäßig Die von Premierminister Johnson angeordnete Zwangspause für das britische Parlament verstößt nach Ansicht eines schottischen Berufungsgerichts gegen das Gesetz. Ziel sei offensichtlich, "das Parlament zu behindern".
lackiert Stuhl lackiert Kernbuchemassiv Stuhl Kernbuchemassiv Stuhl Stuhl Kernbuchemassiv Kernbuchemassiv lackiert lackiert Stuhl Kernbuchemassiv Qrdtsh China nimmt mehrere US-Importgüter von Strafzöllen aus Von einer "Geste des guten Willens" schreibt die staatliche chinesische Zeitung "Global Times": Erstmals seit Beginn des Handelskriegs mit den USA hat China Strafzölle für bestimmte US-Importgüter wieder ausgesetzt.
Geheime "nukleare Aktivitäten" im Iran? "Das passt zum 40 Jahre langen Muster von Lügen des Iran." Die US-Regierung macht der Führung in Teheran neue Vorwürfe, unterstreicht aber zugleich die Gesprächsbereitschaft von Präsident Donald Trump.
Die Angst der Agenten vor Donald Trumps Redseligkeit Jahrelang saß offenbar ein US-Spion direkt im Kreml. Er wurde aber aus Russlands Machtzentrum abgezogen. Der Fall ist symptomatisch für das zerrüttete Verhältnis zwischen US-Präsident Trump und seinen Geheimdiensten.
Italiens neue Koalition könnte Migrationspolitik ändern Italiens neue Innenministerin gilt als gemäßigt, und grundsätzlich gewillt, die Häfen für Migrantenschiffe wieder zu öffnen. Premier Conte fordert als Gegenleistung Solidarität von der EU. Aus Brüssel Bernd Riegert.
30 Jahre Mauerfall: DDR-Flüchtlinge in Nothilfelagern in Ungarn In der Nacht auf den 11. September 1989 öffnet Ungarn seine Grenze zu Österreich. Tausende DDR-Bürger fliehen innerhalb weniger Stunden. Vorher haben sie teils wochenlang in Lagern der Malteser in Budapest ausgeharrt.
Kriminelle in Brasilien kämpfen mit Waffen aus den USA Es ist ein Skandal, woher die Organisierte Kriminalität in Brasilien ihre Waffen bezieht und wer alles davon weiß. Der dritte Teil einer Serie unserer Kolumnistin Anabel Hernández über die Drogenmafia in Brasilien.
  • THEMEN
  • Deutschland
  • Brexit
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Kultur
  • Wissen & Umwelt
  • Sport
  •  
  • Themen von A bis Z
  • MEDIA CENTER
  • Live TV
  • Alle Inhalte
  • Sendung verpasst?
  • Deutschkurse
  • Podcasts
  • TV
  • Programmübersicht
  • TV Sendungen
  • DEUTSCH LERNEN
  • Deutschkurse
  • Deutsch XXL
  • Community D
  • Deutsch unterrichten
  • UNTERNEHMEN
  • Über uns
  • Karriere
  • Presse
  • Business & Sales
  • Travel
  • Werbung
  • SERVICE
  • Empfang
  • Mobil
  • Smart TV
  • Newsletter & Co.
  • FAQ
  • Kontakt
  • DW AKADEMIE
  • Über uns
  • Medienentwicklung
  • Studium
  • Volontariat
  • Medientraining

© 2019 Deutsche Welle | Datenschutz | Impressum | Kontakt | Mobile Version